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Warschau - Geschichte


-   Ende des 13. Jh. erstmals urkundlich erwähnt


-   im 16. Jh. entwickelt sich Warschau dank seiner günstigen Lage sehr schnell und wird     bald zu einer der bedeutendsten Städte Polens


-   1655-1658 die Armeen von Schweden und Siebenbürgen belagern die Stadt dreimal, die     Stadt wird ruiniert und vieler Kulturgüter beraubt; mit der schwedischen Invasion beginnt     der Verfall der Stadt


-   1683 nach der Wahl von Johann III. Sobieski zum König erholt sich Warschau     wirtschaftlich und kulturell


-   1747 Gründung der ersten öffentlichen Bibliothek


-   1764-1772 in der Regierungszeit des letzten polnischen Königs entwickelt sich die     Stadt zu einem modernen, europäischen städtischen Gebilde und wird zu einem     unumstrittenen Zentrum des politischen, wirtschaftlichen und industriellen Lebens sowie     zur Hauptstadt der polnischen Aufklärung


-   03.05.1791 in Warschau wird die Verfassung angenommen, die die Grundlagen eines     modernen Staates schafft, sie gilt als erste demokratische Verfassung in Europa und     als zweite weltweit; die Bürger bekommen Bürgerrechte und die Städte werden     verwaltungstechnisch neu organisiert - in Warschau entstehen dadurch 7 Stadtviertel


-   1795 die dritte Teilung Polens; Polen verschwindet für 123 Jahr von der europäischen     Landkarte; Warschau zu einer Provinzstadt degradiert, fällt an Preußen


-   1815 nach dem Wiener Kongreß wird Warschau Hauptstadt von Kongreßpolen, d. ein     von Rußland abhängiger, jedoch eine zeitlang weitgehend autonomer Staat ist


-   1830, 1863 bewaffnete Aufstände gegen Rußland, nach der Niederlage wird die restliche     Autonomie Kongreßpolens aufgehoben und die Russifizierung im Schulwesen und     staatlicher Verwaltung verstärkt


-   1840-48 die erste Eisenbahnlinie wird gebaut und verbindet Warschau mit Wien


-   in den Folgejahren entsteht eine Brücke über die Weichsel, eine Eisenbahnbrücke, die     erste Wasserleitung, das erste Kanalisationsnetz, die erste Telefonzentrale, ein     regelmäßiger Pferde-Straßenbahn-Verkehr und 1907 nimmt der elektrische     Straßenbahnverkehr seinen Betrieb auf


-   1918 erlangt Polen seine Unabhängigkeit wieder und Warschau wird Hauptstadt des     wiedererstandenen polnischen Staates


-   1943 während des 2. Weltkrieges Aufstand im Warschauer Ghetto, die deutschen     Soldaten machen daraufhin das Ghetto dem Erdboden gleich; ab August 1944, nach     dem Ausbruch des Warschauer Aufstandes, beginnen die deutschen Soldaten die Stadt     planmäßig zu zerstören, 84% der Stadtbebauung werden zerstört, zahlreich Kulturgüter     zerstört; nach dem Kriegsende 1945 beginnt der Wiederaufbau der Stadt



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